Hoetger-Hof/ "Kreativ und Mobil"/"Das Kreative Haus"
Hoetger-Hof/ "Kreativ und Mobil"/"Das Kreative Haus"

Bernhard Hoetger erbaute am südlichen Hang des Weyerberges - in den Jahren von 1921 bis 1923 seinen zweiten Worpsweder Wohnsitz.

"Ein begehbares Kunstwerk, ein Akku für den Menschen" Hermann Bahlsen.....

das exakt nach Süden ausgerichtet ist.

Heute befindet sich "Das Kreative Haus" darin, ein Veranstaltungsort mit Seminarraum.

 

Mit den Materialien der Umgebung schuf Bernhard Hoetger ein einzigartiges Gebäude, dessen außerwöhnliche Atmosphäre bis heute für Besucher erlebbar ist.

(nur mit vorheriger Absprache)

 

Bernhard Hoetger

* 4. Mai 1874 in Hörde;

† 18. Juli 1949 in Interlaken

deutscher Bildhauer, Maler und Kunsthandwerker des Expressionismus.

1888 bis 1892 eine Steinmetzlehre[1] in Detmold mit sich anschließenden Wanderjahren.

1895 bis 1897 war Hoetger der Technische Leiter einer Werkstatt für kirchliche Kunst von Franz Goldkuhle in Wiedenbrück.

Danach begann er sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Schüler von Karl Janssen

1900 bis 1907 ein Aufenthalt in Paris

1905 heiratetet er die Konzertpianistin Helene Natalie Haken (1880–1967) "Lee"

1906 lernte Hoetger Paula Modersohn-Becker, im Atelier von Rodin, kennen

 

Durch Paula Modersohn-Becker während der Pariser Zeit inspiriert, übersiedelte Bernhard Hoetger 1914 nach Worpswede.

 

1921-1923 baute Hoetger, den Hoetger-Hof, im expressionistischen Baustil

 

1922 stellte er, nach Protesten, das Gefallenendenkmal für den Ersten Weltkrieg, fertig,

das Backsteindenkmal Niedersachsenstein (18 Meter hoch)

 

Es folgen weitere beeindruckende Gebäude in Worpswede, die das Bild des Dorfen sehr stark geprägt haben.